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Vom Spiel auf die Leinwand: Wie aus Assassin’s Creed ein Film wurde

Das Assassin’s Creed-Universum wird seit dem ersten Teil im Jahr 2007 ständig erweitert. In den letzten zehn Jahren hatten wir die Gelegenheit, Assassin’s Creed in Büchern, Comics, Kurzfilmen und vielen anderen Medien zu entdecken. Im Jahr 2016 haben wir mit dem Assassin's Creed-Universum dann quasi einen riesigen Todessprung auf die Kinoleinwand ausgeführt.

Um mehr darüber zu erfahren, wie man etwas wie Assassin’s Creed an das Kinoformat anpasst, haben wir uns mit Aymar Azaizia, Assassin’s Creeds „Head of Content”, darüber unterhalten, wie die Bruderschaft den Weg aus dem Spiel ins Kino gemeistert hat.

Wie hat das Team damit angefangen, ein Universum wie das von Assassin’s Creed an ein Film-Script anzupassen? 

Ich würde sagen, es fing alles mit Assassin’s Creed II an. Wir wussten damals, dass wir ein gigantisches Universum erschaffen würden. Einige erinnern sich vielleicht an das Live-Action-Prequel, den Roman und die vielen anderen Projekte, die uns das Potenzial unserer Marke auf eine aufregende Art und Weise vor Augen geführt haben.

Es damit auf die Kinoleinwand zu schaffen, war immer schon ein Traum, aber wir wollten uns Zeit lassen und es richtig machen.



Aus welchem Grund hat sich das Team entschieden, im Film eine eigene Geschichte zu erzählen und keine aus den Spielen? 

Erfahrung! Hauptsächlich die Erfahrung, die wir in vielen Jahren „transmedialen Geschichtenerzählens” gemacht haben (um ein abgenutztes Schlagwort zu benutzen).

Wir haben Assassin’s Creed für viele verschiedene Medien angepasst, darunter ein animierter Kurzfilm, ein Stop-Motion-Video, eine Live-Action-Miniserie sowie zahlreiche Comics und Romane. Durch diese Erfahrung war uns fast von Anfang an klar, dass wir eine eigene Geschichte entwickeln mussten, um unser Universum auf die bestmögliche Art zu erweitern und gleichzeitig den Autoren und Kreativen genügend Spielraum zu lassen.

Dies verschaffte uns mehr Freiheiten, um überzeugende und überraschende Geschichten zu erzählen, die nicht nur für Fans der Assassin’s Creed-Spiele interessant sein würden, sondern auch für Newcomer. Auf diese Art konnten wir unsere Community ausweiten.

Schließlich wollen wir allen, die in unsere Marke involviert oder daran interessiert sind, eine immer bessere Erfahrung bieten. Und wichtigstes Ziel war es aber, dass jedes Projekt, an dem wir arbeiten, hervorragend sein muss und für sich selbst stehen kann – ob wir nun von einem Buch sprechen, einem Comic, einem Film oder einem Spiel!

Was war die größte Herausforderung dabei, Assassin’s Creed an einen Kinofilm anzupassen?

Wie Sie sich vorstellen können, gab es auf diesem Weg eine Menge Herausforderungen. Das beste Team für diesen Job zu finden, war vermutlich eine der größten davon, denn es erfordert viele verschiedene Talente und man muss alle Beteiligten auf eine gemeinsame Linie bringen. Aber das ist der Schlüssel für beine jedes erfolgreiche Projekt: das perfekte Team zusammenzustellen!

Für uns war es außerdem eine neue Erfahrung, in einer ganz anderen Industrie zu arbeiten, mit vielen neuen Partnern. Und wir haben alle sehr viel dabei gelernt.



Was waren die größten Erfolge bei der Anpassung von Assassin’s Creed an die Kinoleinwand? 

Eine neue Sprache zu entwickeln, eine neue Art, Assassin’s Creed auf einer neuen Plattform zu präsentieren. Ich glaube, wir haben es geschafft, unsere Vorstellungen, unsere Werte und unsere DNA in diesen Film einzubringen und das ist erst der Anfang eines großen neuen Abenteuers.

Was waren die Schlüsselelemente, die das Team für all jene Zuschauer einbauen wollte, die bereits Fans der Spielserie sind?

Ehrlich gesagt, wir wollten alles.

Ich habe nie daran gedacht, eine Liste zum Abhaken zu schreiben. Die ganze Idee musste konsistent umgesetzt werden. Das heißt, die Geschichte, die Kostüme, die Namen, die Bewegungen, der Kampfstil, der Parkourstil sowie einige sehr spezifische Elemente wie der Todessprung, die Adler-Symbolik usw. ... das alles musste enthalten sind und es musste funktionieren.

Wir wollten im Film nichts erzwingen, aber dank des fantastischen Teams, das daran gearbeitet hat, konnten wir einen Film machen, der sich authentisch anfühlt und eng mit unseren Geschichten verwoben ist.

Der Assassin’s Creed-Film steht ab dem 10. März in den digitalen Shops bereit, die Blu-ray-/DVD-Version erscheint am 21. März. Sie enthält 90 Minuten Bonusinhalte, darunter gelöschte Szenen, Blicke hinter die Kulissen und vieles mehr!

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